Labor für Wasserwesen der Universität Neubiberg

Auf dem Gelände der Bundeswehruniversität in Neubiberg bei München begegnet man inmitten einer heterogenen Struktur unvermittelt einem Gebäude, das sich durch Klarheit in Form und Material wohltuend abhebt: Der langgestreckte, rechtwinklige Baukörper des Labors für Wasserwesen besticht durch seine horizontal gegliederte, sorgfältig proportionierte Fassade. Im unteren Drittel besteht diese aus einem Holzrahmenbau mit hell lasierter Lärchenschalung. Im oberen Bereich lässt ein zweischaliger, transluzenter Schirm aus Polycarbonatplatten gefiltertes Tageslicht ins Halleninnere fallen. Den räumlichen Charakter der Versuchshalle prägt vor allem das Tragwerk aus weiß lasierten, konisch zulaufenden Brettschichtholzprofilen. Die Konstruktion aus räumlich verdrehten, gekippten Dreigelenkrahmen entstand in enger Zusammenarbeit mit den Tragwerksingenieuren. Sie kann mühelos eine Weite von 18m überbrücken und erfüllt die Forderung nach einer um Sonderlabore erweiterbaren Struktur.
Ausgeführt: Holzbau Fleischmann, Kulmbach, Deutschland, www.holzbau-fleischmann.de

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