DHH aus den Sechzigern saniert und umgebaut

Die Doppelhaushälfte aus dem Baujahr 1966 präsentierte sich vor der Maßnahme mit für diese Zeit typischen kleinteiligen Räumen und einer sehr schlechten Energiebilanz. Bei der Bestandsuntersuchung fanden die Architekten eine marode Haustechnik und einen Gußasphaltestrich auf durchfeuchteter Dämmung vor. Ein Schadstoffscreening ergab die Notwendigkeit, den Estrich vollständig auszubauen. Das Haus wurde auf Rohbauniveau zurückgebaut und neu definiert. 

Die Grundrisse wurden stark verändert und somit helle großzügige Räume geschaffen. Die ehemalige Küche wurde zu einem großzügigen Eingang, eine neue offene Küche wurde an den Wohnraum angebaut. Der Balkon wurde dem Wohnraum zugeschlagen, was nicht nur größere Kinderzimmer ermöglichte, sondern auch energetische Vorteile brachte. 

Die Fassade und das Dach wurden mit Holzweichfaser gedämmt, die Holz-Alu-Fenster sind 3-fach verglast. Innen sorgen Fußbodenheizung und Kalkputz für ein angenehmes Raumklima. Die Heizung erfolgt mit Stückholz und Solarthermie.