New Office Design für einen Immobilienentwickler

Das „Hochhaus zur Bastei“, entworfen und bis 1955 erbaut vom bekannten Züricher Architekten Werner Stücheli, gilt als erstes Hochhaus der Zürcher City. Direkt am Schwanzengraben gelegen, bildet das Hochhaus einen städtebaulichen Akzent und ein „Tor“ zur City. Als Beispiel für hohe architektonische Qualität wurde das Hochhaus Bastei vor einigen Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Für die Schweizer Dependance eines europaweit agierenden Handels- und Immobilienunternehmens wurde das Interior Design für das neue Office Konzept unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes entwickelt. Eleganz und Großzügigkeit, gepaart mit einem ungewohnten und hochwertigen Materialmix und akzentuierter Lichtführung zeichnen die Büroflächen und Konferenzbereiche auf insgesamt vier Etagen auf ca. 1000 m2 aus. Die Einbauten und Möbel wurden von Landau + Kindelbacher entworfen und individuell vor Ort eingebaut.

Bezugnehmend auf die architektonische Qualität des Hochhaus Bastei und den repräsentativen Ansprüchen des Bauherrn, wurde die besondere Materialkombination aus schwarzem Marmor (Nero Marquina poliert), Messing, Carbon und Glas für die Bekleidung von Boden, Wand und Decke gewählt. Als Reminiszenz an die Architektur der 1950er Jahre werden die klassischen Materialien in ihrer Verwendung, Farbigkeit und Glanzgrad neu interpretiert. Die entstandene Raumwirkung rahmt wie ein Passepartout die Aussicht und lässt die niedrigen Raumhöhen aus dem Bestand in den Hintergrund treten. Im Kontrast zum schwarzen Raumkontinuum stehen die glänzenden Möbel (Messing hochglanzpoliert) und die strahlenden Lichtkanäle. Besonders ist das Bodenmuster mit den Messingfugen als sichtbare hochwertige Abtrennung. Das Thema der Fuge spiegelt sich im gesamten Entwurf immer wieder – über die Integration von direkter und indirekter Beleuchtung in der Kühldecke bis zu den Sondermöbeln.



Bezugnehmend auf die architektonische Qualität des Hochhaus Bastei und den repräsentativen Ansprüchen des Bauherrn, wurde die besondere Materialkombination aus schwarzem Marmor (Nero Marquina poliert), Messing, Carbon und Glas für die Bekleidung von Boden, Wand und Decke gewählt. Im Kontrast zum schwarzen Raumkontinuum stehen die glänzenden Möbel (Messing hochglanzpoliert) und die strahlenden Lichtkanäle. Besonders ist das Bodenmuster mit den Messingfugen als sichtbare hochwertige Abtrennung. Das Thema der Fuge spiegelt sich im gesamten Entwurf immer wieder – über die Integration von direkter und indirekter Beleuchtung in der Kühldecke bis zu den Sondermöbeln.

Eine besondere Herausforderung stellte die Konstruktion und Umsetzung des von Landau + Kindelbacher entworfenen Schreibtischs dar, dessen große Auskragung nur durch die Ausnutzung des statischen Maximums und neuartiger Materialtechnologien umsetzbar wurde. Das Ergebnis zeigt die intensive, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Planungsteam von Baierl & Demmelhuber – über 3D-Modelle und umfangreiche Materialtest bis zur finalen Montage vor Ort.
 

GEPLANT:
Landau + Kindelbacher Architekten - Innenarchitekten GmbH
München, Deutschland
www.landaukindelbacher.de

AUSGEFÜHRT:
Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH
Töging, Deutschland
www.demmelhuber.de

Lindner Group KG
Arnstorf, Deutschland
www.lindner-group.com

Stein Lampert GmbH Natursteinwerk
Göfis, Österreich
www.steinlampert.at

 

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