Agrarzentrum Maishofen

Der Neubau in Maishofen vereint mehrere Funktionen des agrarischen Sektors unter einem Dach (Bezirksbauernkammer und den Maschinenring für den Pinzgau).
Der solitäre Baukörper wird durch eine vertikal gegliederte Holzfassade aus prägnanten rechteckigen Holzpfeilern strukturiert. Durch die ausgeklügelte Raumkonfiguration mit einem zweigeschossigen gemeinsamen Foyer ist eine einfache Zonierung der einzelnen Nutzungseinheiten gegeben, wobei im Erdgeschoß der Maschinenring und im Obergeschoß die Bezirksbauernkammer untergebracht sind.
Das Gebäude ist ein konstruktiver Holzbau. Im Ausbau dominiert ebenfalls die Verwendung von Holz – in Kombination mit weiteren „Bauernstoffen“ wie Wollfilz und Lehm.



Die Zusammenarbeit der beteiligten Planer und ausführenden Handwerkern war in jeder Hinsicht vorbildlich: Auf Basis der Architekturpläne und vorgegebenen Details wurden diese gemeinsam weiterentwickelt und zur Ausführung gebracht – auch hinsichtlich Erreichung des vorgegebenen Kostenziels, ohne wesentliche Qualitätseinbußen! Maßgebliches, nicht mehr sichtbares Detail ist das weitgespannte Hallendach oder die den Foyereindruck prägenden Detaillösungen rund um den Treppenlauf samt Geländerausführungen.
Auf im Bauablauf auftretende Probleme und terminliche Schwierigkeiten wurde flexibel und zeitgerecht reagiert.
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