Holzschutzmittel

Verhindern Befall von Holz durch holzzerstörende oder verfärbende Pilze oder Insekten. 
 
Einsatzgebiet
Im Innenbereich von Häuser und Wohnungen verwendeten Holzschutzmittel lassen sich grob in 2 Kategorien unterteilen:  1. Wasserlösliche (anorganische) Salze und Salzgemische von Arsen- Bor-, Chrom-, Fluor- und Kupfer. Diese Verbindungen sind hochtoxisch, aber nicht flüchtig und somit für die Innenraumluft von untergeordneter Bedeutung.   2. Ölige (organische), lösemittelhaltige Präparate.  Diese Holzschutzmittel sind auf Grund ihrer Flüchtigkeit in der Raumluft wiederzufinden, reichern sich im Hausstaub an und lassen sich auch im Blut und Urin der Bewohner nachweisen. Häufig verwendete Holzschutzmittel, zumeist in Kombination miteinander sind:  als Fungizide (Pilzgifte):  PCP, Dichlofluanid, Furmecyclox (=Xyligen B), Tributylzinn-Verbindungen, Chlorthalonil.  als Insektizide:  Lindan, Endosulfan, Permethrin (Pyrethroide), Ethylparathion. 
 
Gefährdung Ihrer Gesundheit
Allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Antriebsschwäche, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Ekzeme, Bindehautentzündungen, HerzrhythmusStörungen, Stoffwechselstörungen, Unfruchtbarkeit, Schädigungen am Zentralen Nervensystem.