Schwermetalle

Metalle mit einer Dichte über 4,5 g/cm³ sind Schwermetalle. Dazu zählen z. B. Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel und Zinn. 
 
Früher wurden in Deutschland Cadmium und Blei auch zur Herstellung von PVC verwendet; Kupfer, Eisen, Zink und Blei für Trinkwasserleitungen; Quecksilber in Holzschutzmitteln, Imprägnierstoffen, Antifoulingfarben und zur Wasseraufbereitung eingesetzt. Diese Verwendungen sind jetzt verboten. 
 
 
Einsatzgebiet
Zur Metallveredlung (Chrom und Nickel für Stähle) und für Akkumulatoren (Blei, Nickel, Zink, Cadmium, Quecksilber).  In geringen Mengen wird Quecksilber eingesetzt bei Leuchtstoff- und Energiesparlampen. Cadmium darf in Anstrichfarben maximal zu 0,01 % enthalten sein. Bei einem hohen Zinkanteil sogar maximal bis zu 0,1 %.  
 
Gefährdung Ihrer Gesundheit
Blei wirkt bei der Aufnahme durch Atemluft schon in geringen Spuren als chronisches Gift. Es reichert sich in Knochen, Zähnen und im Gehirn an, die Funktionsfähigkeit des Nervensystems wird beeinträchtigt. Kinder sind besonders gefährdet. Bleibelastete Kinder zeigen häufig Lern- und Konzentrationsstörungen. Bei Störung der Immunabwehr kann es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen. Eine krebserzeugende Wirkung von Blei ist nicht ausschließbar. Cadmium ist schon in geringen Konzentrationen giftig.  Quecksilber wird über die Lunge aufgenommen. Es reizt die Atem- und Verdauungswege und kann zu Erbrechen mit Bauchschmerzen führen. Mögliche Schäden an Nieren und Zentralnervensystem.