Solaranlagen. Was wird heute noch gefördert?

...Bundesregierung seit Anfang 2017 konsequent. 

Auszug aus Artikel der Deutschen Handwerks Zeitung Online vom 8.11.2018

Solaranlagen: Was wird heute noch gefördert?
Derzeit gibt es eine Förderung über das EEG für Anlagen der folgenden Kategorien bei Gebäuden bzw. deren Dächern:

  • bis 10 kWp (Vergütung seit dem 1. November 2018: 12,11 Cent/kWh),
  • bis 40 kWp (Vergütung seit dem 1. November 2018: 11,78 Cent/kWh),
  • bis 750 kWp (Vergütung seit dem 1. November 2018: 10,57 Cent/kWh).

Außerdem gefördert: Sonstige Anlagen (nicht auf Gebäuden) bis 750 kWp (Vergütung seit dem 1. November 2018:
8,49 Cent/kWh). Die aktuellen anzulegenden Werte in Cent/kWh nach dem  Marktprämienmodell können unter bundesnetzagentur.de nachgelesen werden. 

Für Anlagen ab einer Leistung ab 750 kW gilt, dass sie nur eine EEG-Förderung bekommen, wenn sie im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrenseine Zusage für den Bau bekommen haben und wenn sie den Strom ins Netz einspeisen. Seit Januar 2017 wird die Höhe der Vergütung für den Solarstrom dieser Anlagen nicht mehr staatlich festgelegt, sondern durch diese Ausschreibungen ermittelt. Dabei gilt: Wer am wenigsten für den wirtschaftlichen Betrieb einer neuen Erneuerbare-Energien-Anlage fordert, wird gefördert. Die Bundesnetzagentur organisiert diese Ausschreibungen und gibt dabei auch den Rahmen der benötigen Kapazitäten vor.

Schon im Jahr 2012 wurde zudem ein Förderdeckel bei einer installierten Solarkapazität von 52 Gigawatt eingeführt. Wenn diese Kapazität erreicht ist, gibt es generell keine Einspeisevergütung mehr. Die bisherige gesetzliche Regelung sieht vor, dass neue Photovoltaikanlagen nur bis zum Erreichen einer Gesamtkapazität von 52 Gigawatt eine Einspeisevergütung erhalten. Diese Marke wird laut BSW-Solar spätestens im Verlauf des Jahres 2020 erreicht.

 

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