Umweltpreise in Deutschland - Die Goldene Blume von Rheydt ist 50

Die Goldene Blume von Rheydt gilt als ältester deutscher Umweltschutzpreis und wird alle zwei Jahre von der Stadt Mönchengladbach verliehen.

1967-1973 verlieh ihn noch die unabhängige Stadt Rheydt.

Der undotierte Preis besteht aus einer vergoldeten stilisierten Dahlie in Medaillenform an einem Band in den
Stadtfarben Gelb und Rot. Er wird seit 1967 von der damals selbständigen Stadt Rheydt, seit 1975 von der
Stadt Mönchengladbach an Personen oder Institutionen vergeben, die sich für die Erhaltung von Umwelt und Natur einsetzen.

Die Preisträger werden ausgewählt durch das Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt 
mit dem Vorsitzenden Karl Hans Arnold und dem Oberbürgermeister von Mönchengladbach als stellvertretendem Vorsitzenden.

Die Preisverleihung findet traditionell am Wochenende des Rheydter Blumensonntags am zweiten Sonntag im September statt,
an dem bis 1975 auch ein Blumenkorso durch Rheydt zog.
1996 wurde der Korso wiederbelebt und ereignet sich seither im jährlichen Wechsel mit der Preisvergabe.

Bekannte Preisträger waren zum Beispiel

- 1981 Thor Heyerdahl

- 2007 Franz Alt

- 2009 Claus Hipp

- 2011 Peter Maffay

- 2013 Ranga Yogeshwar

- 2015 Arved Fuchs

 

Mit der Preisträgerin von 2017, der Gräfin Bettina Bernadotte af Wisborg, schließt sich zum 50jährigen Jubiläum des 
Preises der Kreis der Familie. So hatte Graf Lennart Bernadotte af Wisborg den ersten Preis 1967 für das Lebenswerk der
Familie auf der Insel Mainau erhalten. Nun, 2017, die Tochter für den Erhalt und die Weiterführung dieses 
Familienunternehmens. Nicht zuletzt auch wegen der "Grünen Charta von der Mainau", in welche die gesammelten 
Erfahrungen der Bernadottes von Mainau geflossen sind.

 

Die grüne Charta von der Mainau - hier nachzulesen